Missionar: Halleluja! Großes hat Gott getan. Jetzt endlich sehe ich, dass, nichts vergeblich war von meinen Mühen und Gebeten und den Aufwendungen der Missionsfreunde.

Ein Engel unterbricht den Missionar: Draußen steht Hans. Sein Erdenweg ist zu Ende und nun fragt er, ob er kommen darf:

Missionar: Ja, komm, Hans. Natürlich darfst Du herein. Du hast doch auch monatlich eine schöne Summe für meine Arbeit überwiesen. Gerade habe ich davon erzählt und von dem Segen, der daraus geworden ist. Das hast du mit ermöglicht. Komm, ich zeig dir die herrliche Wohnung, die schon für Dich vorbereitet ist.

 

Auf der Erde

Missionsfreund Herbert:

Was soll diese Geschichte im „Weitblick“? Das klingt ja fast so, wie wenn man mit Geld einen Platz im Himmel kaufen könnte. Es muss schon dabei bleiben, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Missionsfreundin Clara:

Ich finde, diese Geschichte veranschaulicht schön, was Jesus gesagt hat:

Macht euch Freunde mit dem ungerechten Mammon, damit, wenn er zu Ende geht, sie euch aufnehmen in die ewigen Hütten (Lk 16,9). Wir dürfen die Bibelstellen nicht zur Seite schieben, in denen gesagt wird, dass das Gute, das wir tun, im Himmel seinen Lohn findet.

Missionsfreund Herbert:

Ich fürchte, dass diese Geschichte die Leser nur verwirrt.

Missionsfreundin Clara: Es gibt manche Christen, die pochen auf ihren Glauben und vergessen das Tun. Die bekommen durch diese Geschichte einen guten Anstoß.

   
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