Pfarrer DI Mag. Hans Hecht 

Geboren in Linz am 13. Dezember 1953

Eltern: Der Vater, Hermann Hecht, war Elektromonteur und Werkstättenleiter bei einer Privat-Bahn;
             die Mutter (verstorben 2009) war Hausfrau.

Schule: VS in Eferding (OÖ), Gymnasium in Linz, Maschinenbaustudium an der TU in Wien,
             dann 3 Jahre tätig als Patentingenieur bei der VOEST-ALPINE in Linz.
             Theologie-Studium in Oberursel (bei Frankfurt) und in Wien
             Vikariat in Wien-Döbling und Lienz.
             1987 zum Pfarrer ordiniert.

Familie: Seit 1979 verheiratet mit Elke. 5 Kinder und 4 Enkel.

Hobbys: Seekajaks bauen und paddeln, Rennrad und Mountainbike, Schilanglauf und Schitouren

Interessen: Natur, besonders Botanik

Derzeitiges Buch, das auf deinem Nachttisch liegt: Neues Testament und Psalmen

Was macht dich glücklich? Wenn Menschen Interesse haben an der Bibel und am christlichen Glauben.
             Wenn Menschen in die Evangelische Kirche eintreten.

Was macht dich dankbar? Dass ich in einem schönen Teil Österreichs leben darf, dass ich eine Frau an meiner Seite habe,
             dass unsere Kinder immer wieder gerne zu uns kommen, dass Gott mir eine gute Gesundheit und Leistungsfähigkeit
             geschenkt hat, dass ich in meinem Beruf tun kann, was ich für das Wichtigste der Welt halte: Das Evangelium von
             Jesus Christus verkündigen.

Was magst du gar nicht? Dass Natur zerstört wird.

Was ist dir wichtig? Auf Gottes Wort zu achten

Welchen Stellenwert hat deine Familie in deinem Leben? Sie ist ein Stück Heimat

Was isst du am liebsten? Schlipfkrapfen

Lieblingsgetränk? Alles, außer Kaffee.

Welche Länder würdest du gerne bereisen? Korsika, Griechenland, Schottland, Island, Alaska…

Wenn du auf dein Leben zurückblickst, würdest du etwas anders machen? Vermutlich nichts.

Was hat dich zum Studium der Theologie bewogen? Manchmal werde ich gefragt: „Du bist doch Diplom-Ingenieur
            und hast bei der VOEST-ALPINE gearbeitet. Wieso bist Du Pfarrer geworden?“

Weil Gott durch die Bibel zu mir gesprochen hat.

Bei meiner „lectio continua“, - d.h. ich habe fortlaufend, jeden Tag einen Abschnitt der Bibel gelesen – stieß ich auf den Propheten Haggai. Das Volk Israel war aus der Babylonischen Gefangenschaft zurückgekehrt und ist dabei, die Häuser wieder herzurichten. Da macht der Prophet den Menschen den Vorwurf, dass sie „in getäfelten Häusern“ wohnen wollen, aber der Tempel ist noch immer eine Ruine. Das hat mich persönlich getroffen.

Ich wollte ja auch gerade ein schönes Haus mieten und mich in Linz sesshaft niederlassen. Dabei hatte ich kurz zuvor bei einem Missionsvortrag gehört, dass in der Mission ein großer Bedarf an Menschen herrscht, aber zu wenige sind bereit, sich senden zu lassen. Das Wort vom Tempel, der eine Ruine ist, bezog ich auf die Not in der Mission, in der es an Menschen fehlt. Den Auftrag des Propheten, ins Gebirge zu gehen und Baumaterial zu holen, hörte ich als Auftrag an mich, mir im Studium der Theologie das nötige „Handwerkszeug“ zu holen, um ein Prediger des Evangeliums werden zu können.

Ich kündigte meinen Arbeitsplatz, studierte Theologie und wurde schließlich Pfarrer, berührt durch ein Wort der Heiligen Schrift, das ich als persönliche Anrede Gottes an mich hörte.

 

   
© 2014 Evang. Pfarrgemeinde Lienz